Gefälschte Fragebögen zur Grundrente

Warnung vor Betrugsmasche: Derzeit versuchen Kriminelle verstärkt, an sensible Daten von Rentenversicherten zu kommen

„Viele Rentner*innen erhalten derzeit einen Brief, in dem es angeblich um die neu eingeführte Grundrente geht“, sagt Dirk von der Heide, Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund. Dabei handele es sich um eine Fälschung.

Mit Jahresbeginn wurde die Grundrente eingeführt. Die Bescheide dazu werden voraussichtlich nicht vor dem Sommer zugestellt werden. Das nutzen Trickbetrüger aus und verschicken gezielt gefälschte Fragebögen zur Grundrente. „Darin werden die Senior*innen aufgefordert, persönliche und sensible Angaben zu machen. Zum Beispiel sollen die Kontodaten preisgegeben werden“, so von der Heide.

Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender SoVD Hamburg: „Niemand muss einen Antrag auf Grundrente stellen. Ob der Anspruch auf den Zuschlag zur Rente besteht, wird von der Rentenversicherung automatisch geprüft. Wenn Sie sich unsicher sind, beraten unsere Fachjurist*innen Sie gern zum Thema. Bei uns sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.“ Er warnt davor die in dem Schreiben genannte Telefonnummer anzurufen – und rät, im Zweifel die Polizei zu verständigen oder direkt Kontakt mit der Rentenversicherung aufzunehmen (Telefon: 0800 / 1000 4800). SoVD-Mitglieder können sich in Hamburg telefonisch und per E-Mail beraten lassen:

Telefon: 040 / 611 60 70
E-Mail: info@sovd-hh.de