Spendenscheck für Obdachlosenprojekt „StützPunkt“ der Caritas

Menschlich, sozial, engagiert – nach dieser Maxime vergibt die Reichsbund Stiftung aus Hannover jedes Jahr Spenden an Einrichtungen, die in besonderen Initiativen und Projekten Bedürftige, Kranke und Menschen mit Behinderung betreuen.

10.000 Euro für den Obdachlosenstützpunkt der Caritas – für den Geschäftsführer der Reichsbund Stiftung Peter Winter sowie Daniel Robionek, Leitung Immobilienmanagement der meravis Wohnungsbaugesellschaft und Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg, war die Scheckübergabe eine ganz besondere Freude. Vor wenigen Tagen trafen sie sich mit dem Landesleiter des Hamburger Caritasverbandes Michael Edele am „StützPunkt für obdachlose Menschen“ im Münzviertel in der Innenstadt.

In den dort aufgestellten Containern bietet die Caritas rund 30 Menschen die Möglichkeit, tagsüber ihre Hab und Gut sicher zu verwahren. „Wir haben immer Tee und Kaffee da – und unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme haben,“ berichtet Michael Edele. Außerdem werden sie von den Caritas Mitarbeitern unterstützt, beispielsweise bei Behördengängen oder bei Vorstellungsgesprächen in Einrichtungen.

Der „StützPunkt“ wird seit 2003 vom Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V. betrieben. Bis vor kurzem war er noch in den City-Hochhäusern am Klosterwall in der Hamburger Innenstadt angesiedelt. Nun werden die Häuser abgerissen. „Wir sind jetzt erstmal in der Norderstraße untergekommen, denn wir brauchen eine Anlaufstelle für die Obdachlosen, die in der Innenstadt leben“, erläutert Edele. Im „StützPunkt“ finden sie nicht nur eine sichere Anlaufstelle, hier können sie sich vor allem auch medizinisch behandeln lassen. Die Spende der Reichsbund Stiftung kommt zur rechten Zeit. Sozialarbeiter Julien Thiele: „Es gibt bei den Menschen auf der Straße einen wachsenden Bedarf an psychologischer Beratung. Das Geld werden wir dafür einsetzen, dieses Angebot zu erhalten und auszubauen.“

Doch nicht jeder ist sofort überzeugt: „Unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind jeden Tag unterwegs und versuchen, Vertrauen bei den obdachlosen Menschen aufzubauen. Dank der Unterstützung von Spendern wie der Reichsbund Stiftung können wir die Betreuung der Menschen direkt vor Ort, dort wo sie Platte machen, weiterhin sicherstellen“, betont Edele

Die Reichsbund Stiftung steht im Kontext der meravis Immobiliengruppe und des Sozialverbands Deutschlands (SoVD). Sie unterstützt das Projekt der Caritas bereits zum zweiten Mal. Geschäftsführer Peter Winter ist von der Arbeit vor Ort sichtlich beeindruckt: „Was hier geleistet wird, ist vorbildlich und imponiert mir sehr.“ Klaus Wicher kann ihm da nur beipflichten. Er hatte die Einrichtung beim Reichsbund für eine Spende vorgeschlagen: „Ich bin sehr froh, dass dieses Projekt gefördert wird. Denn hier wird genau das umgesetzt, wofür der SoVD steht.“

Scheckübergabe (v.l.n.r.): Michel Edele, Landesleiter Caritas Hamburg; Julien Thiele, Straßensozialarbeiter; Daniel Robionek, Leitung Immobilienmanagement meravis; Peter Winter, Reichsbund Stiftung; Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender SoVD Hamburg