Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Hilfsangebote und Anlaufstellen für von Gewalt betroffene Frauen und Frauen in Notsituationen

Am 25. November eines jeden Jahres mahnen Menschenrechtsorganisationen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen an. Thematisiert werden dann Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Zwangsheirat und weibliche Armut. Denn jede vierte Frau ist im Laufe ihres Lebens physischer oder sexueller Gewalt ausgesetzt, meistens durch den eigenen Partner.

Allein in Hamburg wurden im vergangenen Jahr sechs Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet – so viele wie in den beiden Vorjahren zusammen. Weiter wurden 1.662 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung angezeigt, ein Plus von 3,1 Prozent, und die Zahl der schweren Sexualdelikte (wie Vergewaltigungen, sexuelle Nötigungen und Belästigungen) ist sogar um 14,1 Prozent auf 857 Fälle angestiegen. 

Gewalt an Frauen ist keine Privatsache! Jeden Tag erleben Frauen auf der ganzen Welt Gewalt. Auch in Hamburg ist und bleibt Gewalt an Frauen trauriger Alltag – und keiner weiß, wie hoch die Dunkelziffer ist.

Unter dem nachfolgenden Link finden Betroffene eine Liste mit Hilfsangeboten und Anlaufstellen:
Hilfsangebote und Anlaufstellen für von Gewalt betroffene Frauen und Frauen in Notsituationen


Mehr zur Position des SoVD Hamburg können Sie in unserer ausführlichen Pressemitteilung „Gewalt an Frauen ist keine Privatsache!“ nachlesen

 

Nach wie vor sind Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt für betroffene Frauen und deren Kinder nicht ausreichend. Seit 2013 hilft ein bundesweites Telefon den Frauen in Not. SoVD TV zeigt den hohen Nutzen dieser Hilfe und erklärt, wie es funktioniert.