SoVD Hamburg

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Preissteigerung bei HVV-Tickets

Tariferhöhung fördert soziale Ausgrenzung

Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg, fordert erneut Sozialticket für arme Menschen

Das Preiskarussell dreht sich wieder beim Hamburger Verkehrsverbund (HVV): Aller Voraussicht nach werden viele Tickets für Bus und Bahn im Januar kommenden Jahres teurer. Eine Tariferhöhung, die vor allem die armen Menschen in Hamburg belasten wird, warnt Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Hamburg: „Wenn nicht gleichzeitig etwas für die Menschen getan wird, die arm sind, vertieft dies die soziale Spaltung.“

Zwar gebe es für Menschen, die Hartz IV oder Grundsicherung bekämen, einen Nachlass bei den Monatskarten, allerdings sollen auch hier die Preise um 0,9 Prozent steigen. Dass diese Menschen immer noch für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln bezahlen müssen, findet Wicher unerträglich: „Der SoVD fordert seit langem die kostenlose Nutzung von Bus und Bahn für Hartz-IV-Empfänger, Alleinerziehende oder arme Rentner. Öffentlicher Nahverkehr ist gerade für diese Menschen eine immens wichtige Möglichkeit, an Aktivitäten und dem Leben in der Gesellschaft Teil zu haben.“  

Im Schnitt sollen die Preise im öffentlichen Nahverkehr um 1,2 Prozent steigen. Während bei den Kurz- und Nahstrecken alles beim Alten bleibt, verteuert sich die Einzelfahrkarte für den Großbereich auf 3,30 Euro, das beliebte 9-Uhr-Tagesticket soll dann 6,40 Euro kosten.




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