SoVD Hamburg

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Was muss die Politik gegen Armut in Hamburg unternehmen?

Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des SoVD Hamburg als Gast beim Politfrühstück der SPD-Bundestagsabgeordneten Aydan Özoguz

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache: Wer mit seinem Einkommen im unteren Fünftel des Bundesdurchschnitts liegt, bei dem hat sich das Risiko erhöht, arm zu bleiben. Lag das Risiko in den 80er-Jahren noch bei 57 Prozent, so sind nach den aktuellen Zahlen heute schon 65 Prozent betroffen. Vor allem alleinerziehende Frauen und Menschen mit Hauptschulabschluss sind stärker von einem steigenden Armutsrisiko betroffen.

Während die Bundesregierung ausgerechnet bei den Ärmsten spart und z.B. die aktive Arbeits-marktpolitik um 26,5 Milliarden Euro bis 2015 zusammenstreicht oder das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger streicht, fordert die SPD eine aktive Arbeitsförderung mit guter Qualifizierung und Wei-terbildung. Nur so werden wir das Armutsrisiko in unserem Land senken können.

Was kann die Politik gegen Armut unternehmen? Welche Rezepte braucht das Land, damit sich die Chancen auf Arbeit und Einkommen für Armutsgefährdete verbessern?

Über diese und weitere Fragen möchten Aydan Özoguz, MdB und Klaus Wicher (SoVD) mit den interessierten Gästen beim Politfrühstück mit sozialpolitischem Schwerpunkt diskutieren.

Datum: Freitag, 4. November 2011

Uhrzeit: 8.30 bis 10.00 Uhr

Ort: SPD-Bürgerbüro Aydan Özoguz, MdB

Schloßstraße 12

22041 Hamburg

Hinweis: Klaus Wicher ist Mitherausgeber des neu erschienenen Buches "Armes Reiches Hamburg", Metropole zwischen Wohlstand und Armut, VSA Verlag, ISBN 978-3-89965-471-4




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